Archiv März 2008

Was ist dran am Superuseraccount bei UltimateBet?

images_ultimatebet.jpgDie Onlinepoker-Branche ist sehr sensibel, was mögliche Cheats und Betrugsversuche bei Pokerclients betrifft. Jeder Verdacht wird sofort untersucht-kein Anbieter kann sich einen Skandal erlauben.

In den Fokus der Onlinecommunity geraten ist diesmal UltimateBet. Dem Anbieter wurde bereits Anfang dieses Jahres gemeldet, dass es einen Spieler geben soll, der auffällig oft gewinnt. Der Vorwurf hatte sofort höchste Priorität, den UltimateBet gehört zur selben Unternehmensgruppe wie Absolute Poker.

Jeder Pokerinsider kann sich noch an Skandal bei Absolute Poker erinnern, der 2007 die Pokerbranche aufwühlte. Das Unternehmen hatte dadurch einen großen Imageschaden erlitten, ein weiterer Skandal würde das sichere Aus bedeuten.

Im Detail geht es um einen Spieler mit dem Nicknamen “NioNio”, dem in diversen Pokerforen vorgeworfen wird, einen Superuseraccount bei UltimateBet zu besitzen.

Er pokerte laut mehreren Spielern “zu gut”, konnte außergewöhnliche Gewinnstatistiken aufweisen und soll sogar die Möglichkeit gehabt haben, die Karten der Gegner zu sehen. “NioNio” spielte Cashgames auf Tischen mittleren Levels und dominierte ziemlich jede Runde, bis er plötzlich von der Bildfläche verschwand.

Das Management von UltimateBet hat daraufhin sofort Untersuchungen eingeleitet, hunderttausende Hände analysiert und nun ein offizielles Statement dazu abgegeben. So stellten die hinzu gerufenen Experten fest, dass die Vorwürfe offenbar gerechtfertigt sind und deswegen weitere Untersuchungen eingeleitet werden.

Nun sind folgende Fragen zu klären:
Hatte “NioNio” einen unfairen Vorteil gegenüber den anderen Spielern?
Wenn ja, was war dieser Vorteil und wie wurde er ausgenutzt?
Gab es auch andere Konten, die der Spieler nutzte?
Wer besitzt das Spielkonto?

Die Untersuchung sind am laufen und es wird noch einige Wochen dauern, bis es weitere Informationen dazu gibt. UltimateBet ist so oder so in einer ungünstigen Lage. Sind die Vorwürfe gerechtfertigt, kommt es zu Rückzahlungsforderungen.

Etliche Spieler hatten viel Geld verloren und wollen dieses natürlich zurück. Und die Online-Pokerbranche hat dann auch 2008 ihren Megaskandal.

Quelle: http://www.pokerspieleonline.de

Direkt zum Beitrag

0

Was war das denn? CDU hat sich verpokert…

Die Ankündigung war eher banal, genau 16 Zeilen lang – und sie fand sich in etlichen Internetforen sowie in kleinen Regionalzeitungen: “Der CDU-Ortsverband Bargteheide (Schleswig-Holstein) veranstaltet mit Unterstützung der Jungen Union Stormarn am kommenden Sonnabend ein Pokerturnier. Interessierte treffen sich ab 16 Uhr im Restaurant Freizeitstuben (…). Das Startgeld in Höhe von 10 Euro wird für attraktive Preise verwendet. Aus organisatorischen Gründen bittet die CDU um eine Anmeldung (…).”

Die Kollegen von PokerToday machten sich am Wochenende auf den Weg und fanden tatsächlich ein wohlorganisiertes Turnier vor. Ca. 30 Teilnehmer zahlten das Buy-in und zockten den Nachmittag über um Sachpreise, die durchaus mehr wert zu sein schienen als die Summe des Unkostenbeitrags. Als Kassenwartin fungierte niemand anderes als die CDU-Ortsvorsitzende von Bargteheide, Cornelia Harmuth. Hendrik Maier, Ortsvorsitzender der CDU Oststeinbek, ließ sich unwidersprochen als Organisator des Turniers titulieren.

Es handelt sich um dieselbe CDU, die maßgeblich am Zustandekommen des neuen Glücksspielstaatsvertrags (seit 1.1.2008 in Kraft) beteiligt war. Poker ist demzufolge ein Glücksspiel, das außerhalb von staatlichen Casinos strengsten Restriktionen unterworfen bleibt. Schon allein die Formulierung im Pressetext “Das Startgeld … wird für attraktive Preise verwendet” hätte nach dem Buchstaben des Gesetzes sofort die Staatsanwaltschaft auf den Plan rufen müssen, denn solcherlei Vorgehensweise ist selbstverständlich illegal.

cduip1.jpgIntellipoker.com fragte nach beim zuständigen Ordnungsamt. Er habe am Freitag einen kurzen Anruf der CDU-Ortsvorsitzenden Harmuth erhalten, die ihn auf das Turnier hinwies, erklärt Dietmar Fleischmann, Chef der Ordnungsamtes Bargteheide, der sich im Nachhinein über die reichlich verspätete Anfrage recht irritiert zeigt: “Normalerweise würden wir uns mit so einer Veranstaltung nur nach einem längeren Vorlauf beschäftigen. Aber da mir in diesem Fall die beteiligten Personen sehr gut persönlich bekannt sind und keine illegalen Aktivitäten zu befürchten standen, haben wir ein Auge zugedrückt.” Den Schwarzen Peter gibt Fleischmann zunächst an diejenigen Mitarbeiter weiter, die im Vorfeld die entsprechende Plakatierung hätten genehmigen müssen: “Da hätte bereits eine Mitteilung an meine Behörde erfolgen müssen.”

Künftig werde, so Fleischmann weiter, der einschlägige kurze Dienstweg in so einer heiklen Sache nicht beschritten werden können: “Alle Beteiligten wurden darauf hingewiesen, künftig für vergleichbare Veranstaltungen einen längeren Vorlauf einzuhalten.” Im Übrigen ist der Behördenchef mit der aktuellen Regelung alles andere als zufrieden: “Da wird mit zweierlei Maß gemessen. Wenn das Skatturnier der freiwilligen Feuerwehr nach anderen Richtlinien beurteilt werden soll als ein Pokerturnier um Sachpreise, entsteht eine Ungleichbehandlung, die nur schwer hinzunehmen ist.”

Mit großem Interesse vernahm auch Fred Suleyman die seltsamen Nachrichten aus Bargteheide. Der Hamburger, der in der Hansestadt einen Pokerroom betreibt sowie professionell Pokerturniere veranstaltet und damit in der Vergangenheit des öfteren große Schwierigkeiten mit den Behörden bekam, findet es zunächst einmal “extrem seltsam”, dass die CDU ihr Turnier quasi “auf Zuruf” genehmigt bekam:

Wenn man weiß, welchen Aufwand man normalerweise betreiben muss, um solche Genehmigungen zu erhalten, dann ist es fast ein bisschen lächerlich, dass ausgerechnet die CDU mehr oder weniger durchgewunken wird meint Suleyman, der die Vorgänge von Bargteheide gleichzeitig aber auch als Chance begreift:

Vielleicht ist es ein erster Schritt zu einer echten Gleichbehandlung. Wenn die Behörden den kurzen Dienstweg beibehalten und sich im Einzelfall zu unkomplizierten Entscheidungen durchringen, könnte Poker den Ruf der illegalen Hinterzimmer-Aktivität endlich mal verlieren.

Bild: http://www.intellipoker.com/

Quelle: http://www.intellipoker.com/

Direkt zum Beitrag

0

German Pokerleague kurz vor dem Start

gpl_logo_whitebackground_300dpi.jpgIm April wird mit der „German Pokerleague“ (GPL) die erste bundesweite Live-Pokerliga vom Deutschen Pokerbund und Hauptsponsor PartyPoker ins Leben gerufen. In der ersten Saison gibt es Preise im Gesamtwert von 300.000$ zu gewinnen.

 

Nach mehr als einjähriger Planungsphase hat der „Deutsche Pokerbund“ die German Pokerleague ins Leben gerufen. Im April startet die erste bundesweite Live Pokerliga mit Unterstützung von PartyPoker.net und der World Pokerleague ltd. Der
Deutsche Pokerbund ist für Idee und Durchführung verantwortlich und die World Pokerleague stellt das nötige Know-how für die technische Unterstützung. Auf der Homepage der German Pokerleague, unter www.german-pokerleague.de, können sich Mitglieder des Deutschen Pokerbundes (www.deutscherpokerbund.net) ab dem 31. März als Einzelspieler oder als Team kostenlos anmelden.

Die Idee hinter der German Pokerleague ist es, jedem Spieler in Deutschland, unabhängig von seiner geographischen Lage ohne großen Aufwand die Teilnahme an einer Amateur-Pokerliga zu ermöglichen. „Die größte Problematik war die Gestaltung eines fairen, aber einfach strukturierten Ligaablaufs“ so ein Verantwortlicher des deutschen Pokerbundes über die Organisation der GPL. „Es war uns wichtig, bei der Strukturierung der Liga darauf zu achten, dass der beim Pokern so oft genannte “Glücksfaktor” weitestgehend ausgeschaltet wird.“

Pro Saison wird es 21 Spieltage geben. Diese werden von den Spielern in Eigenregie durchgeführt. Pro Spieltag werden intern Punkte vergeben, welche der Teamkapitän wöchentlich an die German Pokerleague weiterleitet. Auf diese Art entsteht über die Spieltage eine Team-interne Rangliste. Nach sieben Spieltagen werden die besten Spieler eines Teams sowie die Einzelspieler zu überregionalen Entscheidungsturnieren eingeladen. Die Entscheidungsturniere finden drei Mal pro Jahr statt, unterteilt in Nord-, Süd-, West- und Ostdeutschland. Durch die Teilnahme an diesen Entscheidungsturnieren entsteht eine bundesweite Rangliste. Bei den GPL Masters spielen dann die besten Spieler der laufenden Saison um den Titel des GPL Champions.

Durch die Anzahl der Spieltage und dem Format der Turniere wird der oft genannte Faktor „Glück“ in den Hintergrund gestellt. Ein einziger Sieg reicht nicht aus. Spieler müssen sich dauerhaft beweisen, um auch bei dem GPL Masters erfolgreich abschneiden zu können.

Insgesamt werden im Laufe der Spielsaison Preise im Gesamtwert von  300.000  $ vergeben. Der Finale Table der German Pokerleague wird auch im Fernsehen übertragen.

Zusätzlich zum normalen Ligabetrieb wird es auch „Teambattles“ geben. In diesem können sich Teams zum Zweikampf herausfordern, um sich in der Battle-Rangliste nach vorne zu arbeiten. Auch hier warten Sachpreise auf die besten Spieler.

Bei unklaren Situationen und Streitigkeiten wird während der Liga-Spieltage extra eine Schiedsrichter-Hotline vom deutschen Pokerbund zur Verfügung gestellt.

Quelle: www.deutscherpokerbund.net

 

Direkt zum Beitrag

0

Everest Poker und die World Series of Poker

everestpoker.jpgEverest Poker und Harrah’s Entertainment Inc. haben ein mehrjähriges Abkommen über die Austragungsrechte von Satellitenturnieren und strategisches Branding auf den Filzbezügen der Pokertische bei der World Series of Poker in Las Vegas unterschrieben. Erstmalig bezieht sich das Branding auch auf den Inner Rung, den Mittelbereich des in TV-Übertragungen gezeigten WSOP Feature-Tisches. Das Abkommen wird dabei helfen, das europäische Teilnehmerfeld beim Kultturnier in Las Vegas noch stärkster, größer und erfolgreicher zu machen.

Letztes Jahr konnte die WSOP einen Gesamt-Preispool von mehr als 159.796.918 Dollar erzielen und über 54.000 Spieleranmeldung verbuchen. Der Preis-Pool, der am Abend des Hauptevents erreicht wurde, betrug 59.784.954 Dollar.

Mit diesem neuen Abkommen wird die Marke Everest Poker nach Schätzungen weltweit etwa 200 Millionen Zuschauer erreichen. Zusätzlich eröffnet Everest Poker seiner europäischen Spieler-Basis mit diesem neuen Bündnis größere Chancen, an der WSOP in Las Vegas teilzunehmen.

Durch den Erwerb der Rechte für Satellitenturniere ermöglicht Everest Poker europäischen Pokerfans, Plätze zu gewinnen und um den höchsten Single-Cash-Preis des internationalen Sports zu kämpfen.

Die Spieler können selbst wählen, an welchen Events sie teilnehmen möchten. Dies schafft Anreiz sowohl für Profis als auch Amateure.

Everest Poker lädt außerdem alle Teilnehmer der WSOP zur Everest Poker European Party (EPEP) ein, unabhängig vom Weg ihrer Qualifikation. Die EPEP in Las Vegas ist offen für alle europäischen Spieler. Weitere Informationen im Internet unter www.everestpoker.net



Direkt zum Beitrag

0

Countdown zur PartyPoker European Challenge II in Wien läuft.

Der East vs. West Team Cup II lässt den kalten Krieg wieder aufleben – Devilfish and Tony G treten erneut gegeneinander an.
Wien. Der Countdown läuft: Die PartyPoker European Challenge II, findet vom 11. bis zum 14. März im Concord Card Casino in Wien als Höhepunkt des Spring Poker Festivals statt. Bereits ab dem 10. März sorgt der PartyPoker East vs. West Team Cup II für Spannung. Die Übertragung beider Ereignisse erfolgt zunächst auf ITV4 in Großbritannien, im Anschluss wird die Veranstaltung international ausgestrahlt.
Der PartyPoker East vs. West Team Cup II  beginnt am 10. März mit 30 Vertretern aus Osteuropa, die auf 30 Spieler aus Westeuropa treffen. Bei den Teilnehmern handelt es sich um Online-Qualifikanten und gestandene Pokerprofis. Für den Westen treten unter anderem Dave „The Devilfish“ Ulliot, der Premier League Vizemeister Roland de Wolfe, der irische Bracelet Gewinner Ciaran O`Leary und Ian Frazer an. Der Osten wird  von Tony G, dem erstklassigen Russen Alexander Kravchenko und vom letztjährigen European Challenge Gewinner Branimir Brunovic vertreten.
Bei dem  Preispool von €60.000 für den East vs. West Team Cup handelt es sich um eine zusätzliche Prämie für die Onlinequalifikanten der European Challenge II. Unter den zehn besten Spielern des Final Table werden €37.500 aufgeteilt. Das Siegerteam gewinnt €22.500. So kann sogar ein Spieler, der früh ausscheidet, von erfolgreichen Teamkollegen profitieren. Thomas Jensen, ein 31 Jahre alter Online-Qualifikant aus Dänemark, war letztes Jahr der Star, als er dem Team West den Sieg sicherte. Der Metzger eines großen Supermarktes aus Odense stach seine Gegner am Finale Table aus, um sich den ersten Preis zu holen. Der Sportwetten-Anbieter PartyBets sieht leichte Vorteile beim West-Team. Auf das Team um „Devilfish“ wurde eine Quote von 1.80 festgesetzt. Das Team aus dem Osten wird mit einer Quote von 2.00 aber ähnlich stark eingeschätzt.
Das €3000 + €150 Buy-in Hauptevent, die PartyPoker European Challenge II, beginnt am 11.März und ist das Highlight des 14. Spring Poker Festival in Österreich. Unter den Spielern befinden sich die Stars des East vs. West Team Cups. Es treten Sigi Stockinger, Andreas Krause, Erich Kollmann, Michael Keiner, Eddy Scharf, Nik Jedlicka, Harry Casagrande, Markus Golser, Philip Marmorstein, Sebastian Ruthenberg, Florian Langmann, Ivo Donev, Christian Toboc und Katharine Hartree gegeneinander an. Im Jahr 2007 holte sich Branimir Brunovic, ein Rechtsreferendar und Online-Qualifikant aus Kroatien, den European Challenge Titel. Er gewann nach einem spannenden Zweikampf gegen den Europäischen Topprofi Andreas Krause €190.160. 2006 nahm  die lokale Pokerlegende Sigi Stockinger den ersten Preis mit nach Hause. Er zeigte bei dem Ereignis eine fantastische Leistung.
Ein Sprecher von PartyPoker sagte: „Wien ist ein großartiger Ort für Poker und es wird keinen Mangel an spannenden Nebenhandlungen geben. Wir erwarten eine rege Teilnahme an der European Challenge. Der East vs. West Team Cup wird hart umkämpft werden und es wird mit Devilfish und Tony G, die am Tisch erneut aufeinander treffen, heiß hergehen.“
PartyPoker Online-Qualifikanten, die es nach Wien geschafft haben, erhalten ein Paket im Wert von $7.500, das den Buy-in für das Hauptevent von $4.700, sechs Übernachtungen, den Transfer zum Casino, ein spezielles Willkommensevent und $1.100 Taschengeld beinhaltet. Zusätzlich nehmen alle Europäischen Qualifikanten am PartyPoker East vs. West Team Cup teil.
Die Ausstrahlung der Veranstaltung auf ITV4 in Großbritannien ist für den Spätsommer 2008 angesetzt.

Direkt zum Beitrag

0