Archiv April 2008

WPT World Championship: Sensationeller Sieg von David Chiu

Die sechste Saison der World Poker Tour ist Geschichte. In einem denkwürdigen Finale im Bellagio von Las Vegas überrollte der als Chipleader gestartete Gus Hansen die Konkurrenz und sah schon vor dem Heads-up gegen David Chiu wie der klare Sieger aus. Doch The Great Dane konnte seinen überwältigenden Chiplead nicht halten, denn nach einem sensationellen Comeback ließ sich am Ende David Chiu als der neue WPT World Champion feiern und nahm die Siegprämie von USD 3.389.140 in Empfang.

Das Finale startete im 25. Blindlevel (80.000/160.000 Ante 15.000) und Shortstack Jeff King schaffte es in der siebten Hand seinen Stack gegen Hansen auf knapp über zwei Millionen Chips zu verdoppeln. King ging mit 960.000 Chips All-in und nach einem Chipcount callte Hansen aus dem Big Blind mit [Two of diamonds] [Two of hearts] . King drehte [King of spades] [Jack of clubs] um und das Board brachte [King of hearts] [Jack of spades] [Eight of diamonds] [Nine of hearts] [Three of hearts] . Doch schon an dieser Hand war abzulesen, dass Gus Hansen in diesem Finale volles Risiko ging.

In den folgenden 45 Minuten wütete der Däne dann wie ein Hurricane über den Finaltisch und riss seine Gegner fast im Minutentakt aus ihren Sitzen. Erstes Opfer war Jeff King, der nach einem Raise von Hansen auf 415.000 und einem Call von Cory Carroll, vom Small Blind mit seinen 1.855.000 Chips All-in ging. Hansen callte und Carroll foldete. Im Showdown drehte Hansen [Ten of spades] [Nine of spades] um, King zeigte [Ace of clubs] [Queen of clubs] und der Flop brachte [Eight of diamonds] [Six of clubs] [Four of hearts] . Ein Gutshot-Straightdraw für den Dänen, doch der [King of clubs] am Turn brachte den Flushdraw für King. Hansen benötigte also eine Zehn, Neun oder Sieben, aber nicht in Pik, um King zu eliminieren und tatsächlich, der River brachte [Ten of hearts] .

Quelle: http://www.intellipoker.com

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PartyPoker World Open IV startet heute – Pokerstars aus aller Welt spielen in London um den Titel

Die Weltklasse des Poker trifft ab heute, Freitag den 25. April in der englischen Hauptstadt zusammen, um zum vierten Mal die PartyPoker World Open auszutragen. Mit Thomas Bihl, Jan-Peter Jachtmann und Christoph Haller sind auch drei deutsche Spieler vertreten.

Internationale Stars wie Mike Sexton, Dave „Devilfish“ Ulliot, Neil Channing, Marc Goodwin oder Liam Flood spielen eine Woche lang um einen Preispool von insgesamt 576.000 Dollar. Wer am Ende über das 72 Mann starke Teilnehmerfeld triumphiert, nimmt ein Preisgeld von 250.000 Dollar mit nach hause.

Derzeit sehen die Buchmacher den Briten Neil Channing vorne. „Im Augenblick spielt er sehr stark, weswegen wir ihm die größten Chancen einräumen“, erklärt ein Sprecher von PartyBets die Quote von 17.0. Der Ire gewann im März die Irish Open und überzeugte auch im PartyPoker Nations Cup.

Das Turnier mit einem Buy-In von 8.000 Dollar verspricht durch ein Neuerung noch spannender zu werden. Zwölf Heats mit jeweils sechs Spielern entscheiden, wer eine Runde weiter kommt. Darüber hinaus gibt es erstmalig eine „Last Chance“. Zwei Halbfinalplätze werden zusätzlich an die Gewinner der „Turbo Heats“ vergeben.

Die Veranstalter freuen sich, in diesem Jahr Pokerlegende Mike Sexton in London zu begrüßen. „Er sagte uns, dass er kommt, um zu gewinnen – wir werden sehen, ob ihm das gelingen wird“, so ein Sprecher von PartyPoker .
2005 hieß der Sieger der ersten PartyPoker World Open Lee Nelson. Pippa Flanders konnte im darauffolgenden Jahr das Turnier für sich entscheiden. 2007 gewann der Engländer Anthony Hardy.

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Die PartyPoker 1-Million-Dollar-Kreuzfahrt

Im Mai sticht ein besonderer Luxusliner in See. Angeheuert haben Pokerspieler aus aller Welt. Sie alle wollen nur das eine: die PartyPoker Million VI gewinnen – ein Turnier, das dem Sieger eine Million Dollar einbringt. Mit an Bord sind auch 32 deutsche Spieler.

Gibraltar. Zum sechsten Mal läuft ein Kreuzfahrtschiff aus, das die besten Pokerspieler der Welt an Bord willkommen heißt. Am 3. Mai legt in Venedig die MSC Poesia ab, um auf hoher See eines der spektakulärsten Turniere der Welt beginnen zu lassen: Die PartyPoker Million VI. Dem Gewinner winken 1 Million Dollar Preisgeld.

Meilenstein in der Geschichte des Poker

Als die erste PartyPoker Million im März 2002 ihre Anker lichtete, war es aus zweierlei Gründen eine Riesensensation. Noch nie zuvor gab es ein Turnier, bei dem es die unglaubliche Summe von einer Million Dollar zu gewinnen gab und noch nie wurde ein solches Turnier auf hoher See ausgetragen. Alle großen Namen der Pokerwelt waren an Bord. Hinzu kamen einige Abenteurer, die darüber gelesen hatten und spontan ihr Glück versuchen wollten. Aber, und das war ebenfalls neu: Die Gangway hinauf gingen „ganz normale“ Menschen, die in ihrer Freizeit im Internet pokerten. Etwa hundert Spieler hatten sich online für das bis dahin außergewöhnlichste Pokerturnier der Welt qualifiziert und träumten seither den Traum, in einer Woche Millionär zu werden.

Das erste Finale – eine Frau spielt gegen einen Online-Qualifikanten

Das damalige Finale des No Limit Texas Hold`em-Turniers nahm auch die folgende Entwicklung in der Pokerwelt vorweg. Im Heads-Up gegenüber standen sich Kathy Liebert und Berj Kacherian. Kathy Liebert war bis dahin schon eine gestandene Profispielerin. Für den Online-Qualifikanten Berj Kacherian war es sein erstes Live-Turnier überhaupt. Am Ende siegte die Amerikanerin. Und damit ging zum ersten Mal in der Geschichte des Poker ein so hohes Preisgeld an eine Frau.

Heute sind Frauen und Online-Qualifikanten bei Live-Turnieren rund um den Globus keine Seltenheit mehr. Viele der besten Spieler der Welt machten ihre ersten Gehversuche beim Poker im Internet, bevor sie auch bei realen Poker-Events verdiente Erfolge feierten.

Luxusliner kreuzt zum ersten Mal in Europa

Die PartyPoker Million kreuzte nach dieser historischen Jungfernfahrt in Sachen Poker auch die folgenden Jahre erfolgreich durch karibisches Gewässer. Sie brachte neue Stars hervor – und weitere Millionäre wie Howard Lederer, Erick Lindgren, Michael Gracz oder den letztmaligen Gewinner Mike Schneider.

In diesem Jahr soll die PartyPoker Million zum ersten Mal die Häfen des Mittelmeers ansteuern. Damit trägt der Online-Dienstleister PartyPoker der europäischen Pokergemeinde Rechnung, die in den letzten Jahren rasant angewachsen ist.

Deutschland stellt das größte Teilnehmerfeld

150 Spieler haben bereits ihre Tickets für die MSC Poesia gelöst. Entweder weil sie sich online für das Kreuzfahrtpaket im Gesamtpreis von 12.000 Dollar qualifiziert oder weil sie das Buy-In von fast 8.200 Dollar bereitwillig gezahlt haben. Deutsche Passagiere stellen mit 32 Teilnehmern den verhältnismäßig größten Teil der Spieler. Keine andere Nation wird mit Profispielern und Pokeramateuren an den Tischen des Luxusliners häufiger vertreten sein.

Prominenz an Bord

Seit den Anfängen dabei ist Mike Sexton. Er wird als Kommentator die Pokerkreuzfahrt begleiten. Mit Matt Savage und Dave Lamb fungieren zwei der besten Turnierdirektoren der Welt als Spielleiter. Die „First Ladies des Pokerns“, Linda Johnson und Jan Fisher sind im Pokerraum ebenso anzutreffen wie Autor Mark Tenner.

Die Route der MSC Poesia

Die PartyPoker Million findet auf der erst kürzlich fertiggestellten MSC Poesia statt. Das Kreuzfahrtschiff für 3.017 Personen legt am 3. Mai in Venedig ab, steuert die Häfen von Bari, Olympia, Istanbul und Dubrovnik an, bevor es am 10. Mai wieder in die italienischen Lagunenstadt zurückkehrt.

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Isaac Baron – Auf den Spuren eines Phänomens

Dass Poker eigentlich kein Glücksspiel sein kann, weil sich an den Final Tables der Welt meistens die gleichen Nasen tummeln, ist ein Fakt, den wir an dieser Stelle gern mal wieder in Erinnerung rufen. Jüngstes fleischgewordenes Beispiel ist Isaac Baron aus Menlo Park (US-Bundesstaat Kalifornien), übrigens jener Ort, in dem der legendäre Erfinder Thomas Alva Edison 1879 die weltweit ersten von ihm erfundenen Glühbirnen installiert hatte.

Mit seinen 20 Jährchen darf Isaac in seinem Heimatland noch nicht mal in die Nähe eines Casinos, was also liegt näher, als sich auf den liberaleren karibischen Inseln und bei den lukrativen europäischen EPT-Events mit den Stars der Szene zu messen. Erstmals tauchte Isaac, damals gerade 18 Jahre alt, im Januar 2006 bei einem Liveturnier auf. Beim PokerStars Caribbean Adventure kam der junge Mann auch prompt ins Geld; als 35. konnnte er exakt USD 13.500 in Empfang nehmen. Einige Monate später nahm Isaac an den Nordamerikanischen Pokermeisterschaften in Kanada teil, wurde bei diesem WPT-Event 18. und fügte seiner bis dahin ohnehin schon stattlichen Bankroll weitere USD 62.781 hinzu. Es folgten zwei weitere kleinere Cashes beim PCA 2007 und beim Turks & Caicos Poker Classic sowie die Entscheidung, das kurz zuvor begonnene Journalistikstudium an den Nagel zu hängen und komplett auf Poker-Pro umzusatteln.

Zuerst galt es Nackenschläge zu verdauen: Beim Grand Final der EPT in Monaco 2007 hatte Isaac Baron gar keinen Auftrag und flog bereits an Tag 1A aus dem Turnier. Was er sicher verschmerzen konnte, denn seine Onlinetriumphe unter dem PokerStars-Nick westmenloAA waren zu diesem Zeitpunkt bereits legendär. Dazu aber später mehr.

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Daniel Schmid aus Filderstadt ist neuer DSF Poker Champion

schmidauto.jpgMit insgesamt über 70.000 Teilnehmern an den Qualifikationsturnieren gehört der DSF Poker Champion zu den erfolgreichsten Pokerformaten Deutschlands. Mehr als 20.000 Pokerbegeisterte nahmen an den Freeroll-Turnieren von PartyPoker.net teil, um sich für das dritte Live-Finale des „DSF Poker Champion“ zu qualifizieren. Daniel Schmid bezwang bereits zum zweiten Mal die riesige Online-Konkurrenz und war der strahlende Sieger in München. Als Gewinner des „Final Table“ nahm der 31-Jährige eine Fiat 500 im Wert von 16.000 Euro entgegen.

Ismaning. „Ich kann es noch gar nicht fassen“, freute sich der Filderstädter als er das erste Mal seinen Pokal und den Schlüssel für den Fiat in den Händen hält. „Ich habe gekämpft wie ein Tiger und auch gut gespielt, aber es tatsächlich geschafft zu haben ist ein fantastisches Gefühl.“ In einem fast sechsstündigen Finale setzte sich Daniel Schmid gegen den Ex-Skispringer Dieter Thoma und Kandidaten aus dem gesamten Bundesgebiet durch und konnte schließlich als Sieger den Tisch verlassen.

„Auch wenn ich bereits zum zweiten Mal dabei war, war die Aufregung trotzdem groß. Jetzt muss ich erst einmal realisieren, dass ich auch wirklich gewonnen habe“, so der sympathische Pokerfan nach Turnierende.
„Er hat ausgezeichnet gespielt“, gab dann auch Moderatorin Kerstin Linnartz unumwunden zu, als sie dem strahlenden Gewinner die Hand schüttelte.

Daniel Schmid setzte sich zum zweiten Mal durch

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