World Series of Poker Europe gestartet

Author: admin  //  Category: WSOPE

Am Freitag vergangener Woche startete in London die zweite World Series of Poker Europe – WSOPE. Die WSOPE wird bis zum 2. Oktober komplett unter einem Dach stattfinden, d.h. alle vier Bracelet Events werden im Empire Casino am Leicester Square stattfinden und werden nicht wie im letzten Jahren auf diverse Veranstaltungsorte in London verteilt.

Dieses Jahr wird es außerdem einen Event mehr geben und damit noch eine zusätzliche Chance auf ein Bracelet: Das GBP 1.500 No Limit Hold’em Turnier, das Freitag über die Bühne ging.

Angekündigt haben sich viele Profis. Darunter Mike Matuosow, Phil Hellmuth, Allen Cunningham, Phil Ivey, Tom Dwan, Eli Elezra, Patrik Antonius und Erick Lindgren.

Im letzten Jahr holten sich Thomas Bihl, Dario Alioto und Annette Obrestad die begehrten Bracelets.

Der WSOPE Turnierplan:

19. 09. 2008 – Event #1 – GBP 1,500 – No-Limit Hold’em Day 1A (3- Tage Event)
22. 09. 2008 – Event #2 – GBP 2,500 – H.O.R.S.E.
(3- Tage Event)
24. 09. 2008 – Event #3 – GBP 5,000 – Pot Limit Omaha
(2- Tage Event)
27. 09. 2008 – Event #4 – GBP 10,000 – World Championship No-Limit Hold’em
(6-Tage Event)

Quelle: http://de.pokernews.com

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Sebastian Ruthenberg ist in der Weltspitze angekommen

Author: admin  //  Category: Allgemein

Zunächst nochmal die nackte Meldung, für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Mit einem schnellen Sieg im Heads-up über den Iren Fintan Gavin hat sich der Hamburger Pokerspieler Sebastian Ruthenberg den Sieg bei der EPT Barcelona geholt. Auch finanziell ein kaum noch zu überbietender Meilenstein: Exakt 1,361 Millionen Euro durfte er sich beim Kassier abholen. Viel mehr kann man in fünf Tagen wohl kaum verdienen!

Es war eine jener typischen Achterbahnfahrten, wie sie ein Pokerprofi bestimmt nicht gerne erlebt: Zu einem späten Zeitpunkt des Turniers war PokerStars.de ShootingStar bei 70.000 läppischen Chips angelangt und drohte von den Blinds regelrecht aufgefressen zu werden. Doch der 24-jährige Hamburger blieb cool, verdoppelte sich in Windeseile zweimal und war damit ruckzuck zurück im Geschäft.

Unten: Sebastian Ruthenberg mit dem Pokal und Turnierdirektor Thomas Kremser

Doch was der höchst bescheidene und sympathische Hanseat dann am Finaltisch präsentierte, war Poker der absoluten Weltklasse. Als die Blinds in astronomische Höhen kletterten, der Chiplead praktisch nach jeder zweiten Hand wechselte, war taktloss47 stets Herr der Situation. Ruthenberg konnte sich immer auch von vermeintlich starken Starthänden trennen, kalkulierte seine Odds sachlich und kühl., spielte seine Hände annähernd perfekt. Natürlich hatte er in den entscheidenden Konfrontationen auch das nötige Quäntchen Glück, aber ohne das kommt man im Profi-Poker ohnehin nicht weiter. Sein Spitzname “Luckbox” spricht eh für sich…

Nach seinem sensationellen Triumph gegen Chris Jesus Ferguson bei der WSOP World Championship in Las Vegas im Seven Card Stud ist der groß gewachsene Norddeutsche nun endgültig in der Weltspitze der Pokerwelt angelangt, sein Konterfei zierte alle deutschen Fachblätter. Jederzeit könnte er nun in das Team PokerStars Pro aufrücken – doch dazu verspürt er momentan nicht die rechte Lust. “Ich weiß, mit welchen Strapazen so ein Status verbunden ist, mein derzeitiges Leben gefällt mir optimal.” Nun, vielleicht lässt sich der Poker-Millionär ja doch noch überreden…

Doch so stark Sebastian Ruthenberg am Pokertisch agiert, so relativ zurückhaltend verhält er sich im “richtigen” Leben. Abgesehen von teueren Designer-Klamotten der Marke Ed Hardy (vergleichsweise preiswert in den USA erstanden) und einem hübschen Sportwagen bleibt der studierte IT-Spezialist auf dem Teppich.
Insider behaupten, dass seine noch junge Beziehung (seit Las Vegas im Juli) an der explosiven Entwicklung des Pokerspielers Ruthenbergs Schuld ist. Mag sein: “Ich verbringe zur Zeit die glücklichste Phase meines Lebens”, vertraute er Freunden an. Wenn privat alles im Lot ist, kann man halt befreit aufspielen.

Sofern dieses Hochgefühl für absehbare Zeit anhält, darf man von Sebastian Ruthenberg noch weitere Großtaten erwarten. Dass er jetzt beginnt, sämtliche Armaturen seine schicken Hamburger Wohnung zu vergolden, steht indes mit großer Sicherheit nicht zur Debatte.
Von dieser Stelle aus einen besonders herzlichen Glückwunsch an Sebastian! Du bist nicht erst seit gestern ein ganz Großer!!

Quelle: isa-casinos.de

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Die Poker Players Alliance mischt im US-Wahlkampf mit

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In der letzten August-Woche hat die demokratische Partei der USA zum “Democratic Convention Day” nach Denver gerufen um nochmal so richtig die Wahlkampftrommel zu rühren. Eigentlich waren es mehrere Tage, diese hat die Poker Players Alliance (PPA) für seine Zwecke genützt und das “Coors Field”, Trainingsplatz des Colorado Baseball-Teams, in einen Poker-Palast verwandelt.

Die PPA konnte es nicht glauben als im August 2006 der US-amerikanische Kongress den UIGEA (Unlawful Internet Gambling Enforcement Act) verabschiedete. Seit damals wurden mehr als 1 Million Mitglieder “rekrutiert”, die eine immer stärkere Lobby gegen das Internet-Glücksspielverbot bilden.

Dem aber nicht genug, das politische Parkett verlangt mehr. Schon am 23. August hat die PPA alle InterwettenPokerbegeisterten aufgerufen auf der Website der republikanischen Partei ihre Meinung zum Thema Poker kundzutun. Jetzt will man auch die demokratische Partei auf seine Ziele aufmerksam machen. Am besten geht das natürlich bei einer politischen Großveranstaltung wie dem “Democratic Convention Day”.

Das “Coors Field” wurde so zum Charity-Poker Platz umfunktioniert – mit Glanz und Glamour. Eingeladen wurden Gäste aus Showbiz und Politik, PPA Geschäftsführer John Pappas weiß um die Wichtigkeit von großen öffentlichen Events. Schließlich war er vor seiner Tätigkeit bei der PPA im Bereich Public Relations höchst erfolgreich.

Am zweiten Abend, nach der Rede der Senatorin Clinton, füllte sich der Platz. Ben Affleck war angereist, Seth Myers von “Saturday Night Live”, die Komikerin Sarah Silverman und auch Schauspieler Richard Dreyfuss pokerte munter vor sich hin: “Wenn Pokerspieler politisches Gehör finden wollen, dann muss das etwas Großes sein, etwas das niemand so schnell vergisst.” Ob die PPA damit einen “Homerun” gelandet hat, bleibt abzuwarten. Erst nach den Wahlen werden neue politische Schritte gesetzt werden können.

Quelle: http://de.pokernews.com

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How to become a Poker Millionaire – mit The Devilfish

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“How to become a Poker Millionaire” heißt eine neue britische TV-Show deren erste von fünf Folgen Anfang September ausgestrahlt wurde. Wie schon der Titel verrät, geht es in der Show darum, aus mehr oder weniger Pokerlaien erfolgreiche Spieler zu machen. Coach und Moderator des TV-Formats ist die Pokerlegende Dave “The Devilfish” Ulliott.

Bereits im Vorfeld hat diese Show zu vielen Kontroversen in Pokerforen geführt.

Heißer Diskussionspunkt: Interwettenneben dem mathematischen IQ und der psychologischen Belastungsfähigkeit wird auch der persönliche Glücksfaktor der Kandidaten getestet. Das läuft natürlich all jenen Spielern zuwider die Poker gerne als Sport etablieren möchten und damit argumentieren, dass Poker kein Glücks- sondern ein Strategiespiel ist.

Wer sich jetzt fragt, wie man den Glücksfaktor eines Menschen messen kann, dem sei die Modalität der Sendung erklärt. Den sechs Kandidaten (3 Frauen, 3 Männer) mussten sich jeweils ein Ei, dass sie zuvor auswählen durften an die Stirn schlagen. Eines der sechs Eier war roh. Der Kandidat der das rohe Ei erwischte, wurde dann als Pechvogel abgestempelt.

Die Reaktion auf dieses neue Pokerformat sind bis dato relativ einheitlich negativ.

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