Archiv Oktober 2008
16. Deutsche Pokermeisterschaft- DPM Reloaded – More than a feeling
Wie ich in einem anderen Beitrag zu den Deutschen Pokermeisterschaften schrieb, war einigen Spielern und Aktiven die Durchführung und die Qualifikationsmöglichkeiten dieses großen Poker-Events einige Kritik wert.
Anscheinend hat man dies in Hamburg nicht einfach ignoriert, sondern zum Anlass genommen, noch ein mal bei den Modalitäten nachzubessern. Zitat von der Homepage der Hamburger Spielbank:
“Von Donnerstag, 13. November, bis zum Finaltag am 15. November 2008 findet die Deutsche Pokermeisterschaft im Hamburger Casino Esplanade statt.
Dazu haben wir auf vielfachen Wunsch die Regie und die Turnierstruktur geändert. Die DPM findet erstmals statt unter der Regie von Anestis Karasavvidis.”
Wie schaut sie denn nun aus, die veränderte Turnierstruktur der 16. Deutschen Pokermeisterschaften? Hier das, was man in Hamburg für “more than a feeling” hält:
More than a feeling heißt:
*Mehr Geld:
10.000 EUR Turnierjetons statt 6.000
*Mehr Zeit:
Start an beiden Quali-Tagen eine Stunde früher um 19.00 Uhr
*Mehr Strategie:
Es wird an den beiden Spieltagen der Hauptrunde nicht mehr bis auf jeweils 20 Spieler heruntergespielt, sondern der Tag endet automatisch nach Level 10 (bei Ante 200 & Blinds 800/1600).
Alle zu diesem Zeitpunkt verbliebenen Spieler haben sich für das Finale qualifiziert.
Der Table-Stake wird ins Finale übernommen und die Blinds werden am Finaltag mit Level 11 weitergeführt
(Ante 300 & 1200/2400), statt Zurücksetzung auf 200/400).
Weiter lesen
Direkt zum Beitrag
FullTiltPoker.net Million Euro Challenge 2008 – Frankfurter Amateur gewinnt 130.000 €
München, 20. Oktober 2008 – Reich werden – mit null Euro Einsatz!
Dieser Traum eines jeden Pokeranfängers ging jetzt für einen 28-jährigen Amateur aus Frankfurt in Erfüllung. Bei dem Final Table der diesjährigen FullTiltPoker.net Million Euro Challenge, einem der spektakulärsten Poker-Events in Europa mit insgesamt 6.100 Besuchern, erspielte sich Alexander Schwab 130.000 €. Er gewann das große Geld im Finale, das am vergangenen Freitag vom Sportsender DSF übertragen wurde, in dem er gegen drei Top-Profis aus dem Team Full Tilt antrat. Vor dem Kampf gegen die Profis hatte sich Schwab im September im großen Live-Turnier in Mainz gegen 2.900 Konkurrenten durchgesetzt. Schon bei der Online-Qualifikation nahmen 31.800 Spieler teil, um dabei zu sein.
“Ich kann es kaum fassen”, war Schwabs Kommentar, als er überglücklich und um 130.000 € reicher das Fernsehstudio des DSF verließ. 30.000 € hatte er bereits beim Amateur-Finale gewonnen. Weitere 100.000 € sicherte er sich dann am Final Table in einem der Heads-Up-Spiele gegen die Profis. Dass er sich hier, im Kampf gegen die Profis, so gut machte, war bemerkenswert, denn er hatte als Amateur bislang noch keine Erfahrung im Poker Heads-Up sammeln können. Mit Spannung verfolgten daher die Insider und Fernsehzuschauer, wie sich der Pokerneuling gegen die Profis durchsetzt. Schließlich saßen dem 28-jährigen Rookie keine Anfänger gegenüber, sondern die Weltprofis Jennifer Harman, Erick Lindgren und Gus Hansen.
Als erstes spielte Alexander Schwab gegen Jennifer Harman, die einzige Frau der Welt mit zwei WSOP-Bracelets. Für das Spiel gegen sie erhielt Schwab professionelle Tipps von Team Full Tilt-Mitglied Mike Matusow. “Spiel ruhig herausfordernd gegen sie, versuch Druck aufzubauen, das mag sie nicht. Achte dabei immer auf deinen Umgang mit den Chips”, riet Matusow. Gesagt, getan. In 30 Minuten pokerte sich Schwab zum Sieg. Am Ende halfen ihm die Karten Pik-Dame und Kreuz-Dame gegen die Pokerqueen am Tisch. Entsprechend selbstbewusst begegnete er dann auch seiner nächsten Herausforderung:
“Greif an, das ist deine Chance!”
In seiner zweiten Prüfung trat der Anfänger auf den frisch gekürten WSOP-Bracelet-Gewinner Erick Lindgren. “Er ist ein bodenständiger aber durchaus angriffslustiger Spieler”, so Howard Lederer aus dem Team Full Tilt, der Alexander letzte Tipps gab. Der Gedanke dahinter war: Der Profi wird bei dem Amateur sicher auf Fehler lauern, nur mit einem überraschendem Spielstil kann man ihn davon abbringen. Nach einem guten Start ging Schwab mit dieser Strategie früh in Führung. Am Ende jedoch konnte er den Team Full Tilt-Profi Erick Lindgren nicht schlagen und verlor das Heads-Up. Doch davon ließ er sich nicht irritieren. Im Gegenteil: Nach bereits zwei gespielten Duellen entwickelte sich Alexander Schwab zum durchaus ernst zu nehmenden Gegner. Im dritten und letzten Heads-Up saß er seinem Vorbild Gus Hansen gegenüber – und machte es diesem nicht leicht. Der wertvolle Tipp kam diesmal von Patrick Antonius, dem neuesten Mitglied im Team Full Tilt. Antonius forderte den Neuling auf, Hansen vor schwierige Entscheidungen zu stellen. Der “Great Dane”, wie man den Dänen Gus Hansen auch nennt, ist gefürchtet für seine aggressive Spielweise. Dennoch: Schwab demonstrierte Stärke gegenüber dem Profi. Doch mehr und mehr bekam er im Laufe der Partie die harte Hand seines Idols zu spüren. Und schließlich hatte Gus Hansen einen Royal Flush – eine Hand, der Schwab nichts entgegen zu setzen hatte.
Auf dem Weg zum Profispieler
“Alexander hat sehr gut gespielt und die aggressive Strategie durchaus umgesetzt”, äußerte sich Gus Hansen nach dem Finale voller Anerkennung über seinen Rivalen. Auch wenn Schwab nicht alle drei Profis bezwingen konnte: Mit einem gewonnen Heads-Up gegen Jennifer Harman und der Siegerprämie aus dem Amateur-Finale, kam er auf 130.000 €. Und Schwab ist mit seinem hervorragenden Abschneiden bei der diesjährigen FullTiltPoker.net Million Euro Challenge einer Karriere als Poker-Profi näher gekommen. So wird er jetzt in den renommierten Kreis der deutschsprachigen FullTiltPoker.net-Pros aufgenommen. Und darüber hinaus wurde bereits ein Platz bei der World Series of Poker 2009 für ihn reserviert. Sein Kommentar dazu: “Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen.”
Wollen Sie auch das nächste Mal dabei sein? Melden Sie sich noch heute an und spielen Sie kostenlos das 20.000 $ Freeroll Turnier.
Quelle: Avantgarde Gesellschaft für Kommunikation mbH
Amateur spielt um seine Chance auf bis zu eine Million Euro
Alexander Schwab, Amateur-Pokerspieler aus Frankfurt am Main, hat es geschafft: Der 28-Jährige hat sich in das Heads-Up Finale der FullTiltPoker.net Million Euro Challenge 2008 gespielt. Der Frankfurter behielt am Amateur Final Table gegenüber seinen fünf Konkurrenten die Oberhand. Die Finalisten hatten sich zuvor beim größten Freeroll-Turnier Europas in Mainz gegenüber 2.900 Turnierteilnehmern durchgesetzt.
Am kommenden Freitag, 17. Oktober 2008 um 20.15 Uhr, zeigt das DSF den Final Table der FullTiltPoker.net Million Euro Challenge 2008. Hier spielt der 28-Jährige im Heads-Up gegen die drei Team Full Tilt Pros Jennifer Harman, Gus Hansen und Erik Lindgren um seine Chance auf bis zu eine Million Euro.
Sendezeit des Final Tables der FullTiltPoker.net Million Euro Challenge: 17.Oktober 2008, 20.15 Uhr – 22.15 Uhr: Heads-Up Challenges – Amateur-Gewinner gegen drei Team Full Tilt Profis
Wollen Sie auch das nächste Mal dabei sein? Melden Sie sich noch heute an und spielen Sie kostenlos das 20.000 $ Freeroll Turnier.
Professor aus Holland zitiert: Poker ist ein Geschicklichkeitsspiel
Der holländische Mathematik-Professor Ben van der Genugten kritisierte es, dass die holländische Regierung seit 1998 Poker als Glücksspiel definiert und daher nur in den Holland Casinos gespielt werden darf. Van der Genugten’s Berechnungen über Poker wurden in seiner Pensionierungsrede veröffentlicht und belegen mathematisch den hohen Anteil an Geschick beim Poker.
Weiter lesen
Direkt zum Beitrag

