EPT

Daten für die fünfte Saison der EPT bekannt gegeben

John Duthie hat heute in London die Daten für die fünfte Saison der European Poker Tour bekannt gegeben. Vorläufig stehen neun Stopps auf dem Tourplan, aber der EPT Vorstandschef hat schon angedeutet, dass es durchaus mehr werden könnten: “Inklusive der Rückkehr des beliebten Deauville Events in Frankreich, macht die Tour in neun Ländern halt und wir erwarten noch ein paar Austragungsorte hinzuzufügen”.

Der Auftakt wird im Barcelona stattfinden. Die spanische Metropole wird vom 10. bis 14. September Gastgeber für bis zu 700 Spieler sein und im Casino Barcelona wird der neuste EPT-Champion gekürt werden. Danach folgt der Stopp in London, wo das Victoria Casino vom 1. bis 5. Oktober Austragungsort sein wird. Im November (15.11.-19.11.) wird Polen bereist und einen Monat später gastiert die EPT in Prag (9.12.-13.12.).

Der Jahresauftakt wird dann im französischen Deauville (20.01.-24.01.) gefeiert und im Februar stehen die Scandinavian Open (17.02.-21.02.) in Kopenhagen auf dem Plan. Die deutsche Fangemeinde sollte sich den 10. bis 14. März dick und rot im Kalender eintragen. Denn dann ist es endlich wieder soweit und die European Poker Tour gastiert in deutschen Gefilden. Austragungsort ist das Casino Hohensyburg in Dortmund.

Im April folgt ein Doppelschlag. Das Casino San Remo lädt vom 18. bis 23. April und kurz darauf geht es auch schon zum großen Saisonfinale in Monte Carlo (28.04.-03.05.). Der Abschluss in Monte Carlo ist wie immer das Highlight der Tour. Der Buy-in ist mit €10.000 der Höchste und im Monte Carlo Bay Hotel & Resort werden bis zu 1.000 Spieler Platz finden.

Die EPT kann trotz ihres jungen Alters auf eine schöne Erfolgsgeschichte blicken. Alleine in der vergangenen Saison nahmen über 5.900 Spieler an den Turnieren teil. Die gesamten Preisgelder lagen bei fast €40.000.000. PokerStars hat als Sponsor der Tour 1.682 Spieler die Teilnahme an den Turnieren ermöglicht.

So wurde Monte Carlo der Ort, wo die kühnsten (Poker-)Träume des 22-jährigen Studenten Glen Chorny wahr wurden. Der Kanadier erspielte sich sein Ticket bei PokerStars, setzte sich gegen 841 Mitspieler durch und sicherte sich am Ende den Sieg und fantastische €2.020.000 Preisgeld.

John Duthie ist zuversichtlich, dass die kommende Saison alles in den Schatten stellen wird “Wir haben hohe Standards gesetzt und werden versuchen diese in der fünften Saison auch weiterhin zu verbessern.”. Hier noch eine vorläufige Übersicht der Events.

EPT Barcelona Open Barcelona, Spanien Casino Barcelona 10.-14. Sept. €8.250
EPT London London, England Victoria Casino 1.-5. Okt. £5.400
EPT Polish Open Warschau, Polen Hyatt Regency 15.-19. Nov. PLN21.000
EPT Prague Prag, Tschechische Republik Hilton Hotel 9.-13. Dez. €5.250
EPT Deauville Deauville, Frankreich Casino Barrière 20.-24. Jan. €5.300
EPT Scandinavian Open Kopenhagen, Dänemark Casino Copenhagen 17.-21. Feb. DKK52.250
EPT German Open Dortmund, Deutschland Casino Hohensyburg 10.-14. März €5.250
EPT San Remo San Remo, Italien Casino San Remo 18.-23. Apr. €5.250
EPT Grand Final Monte Carlo, Monaco Monte Carlo Bay Hotel & Resort 28.April-3.Mai €10.600

Direkt zum Beitrag

0

Isaac Baron – Auf den Spuren eines Phänomens

Dass Poker eigentlich kein Glücksspiel sein kann, weil sich an den Final Tables der Welt meistens die gleichen Nasen tummeln, ist ein Fakt, den wir an dieser Stelle gern mal wieder in Erinnerung rufen. Jüngstes fleischgewordenes Beispiel ist Isaac Baron aus Menlo Park (US-Bundesstaat Kalifornien), übrigens jener Ort, in dem der legendäre Erfinder Thomas Alva Edison 1879 die weltweit ersten von ihm erfundenen Glühbirnen installiert hatte.

Mit seinen 20 Jährchen darf Isaac in seinem Heimatland noch nicht mal in die Nähe eines Casinos, was also liegt näher, als sich auf den liberaleren karibischen Inseln und bei den lukrativen europäischen EPT-Events mit den Stars der Szene zu messen. Erstmals tauchte Isaac, damals gerade 18 Jahre alt, im Januar 2006 bei einem Liveturnier auf. Beim PokerStars Caribbean Adventure kam der junge Mann auch prompt ins Geld; als 35. konnnte er exakt USD 13.500 in Empfang nehmen. Einige Monate später nahm Isaac an den Nordamerikanischen Pokermeisterschaften in Kanada teil, wurde bei diesem WPT-Event 18. und fügte seiner bis dahin ohnehin schon stattlichen Bankroll weitere USD 62.781 hinzu. Es folgten zwei weitere kleinere Cashes beim PCA 2007 und beim Turks & Caicos Poker Classic sowie die Entscheidung, das kurz zuvor begonnene Journalistikstudium an den Nagel zu hängen und komplett auf Poker-Pro umzusatteln.

Zuerst galt es Nackenschläge zu verdauen: Beim Grand Final der EPT in Monaco 2007 hatte Isaac Baron gar keinen Auftrag und flog bereits an Tag 1A aus dem Turnier. Was er sicher verschmerzen konnte, denn seine Onlinetriumphe unter dem PokerStars-Nick westmenloAA waren zu diesem Zeitpunkt bereits legendär. Dazu aber später mehr.

Weiter lesen
Direkt zum Beitrag

Weiterlesen

0

Monaco Boris Becker: Als Chipleader am Final Table beim EPT Side Event

boris_becker_monte_carlo.jpgBoris Becker ist in Höchstform: Erst am Sonntag hat er sich – auf dem Tag 1B des Grand Finals der PokerStars EPT – ganze 7 Stunden erfolgreich gegen seine Konkurrenten geschlagen. Heute ist er sogar Chipleader bei einem EPT Side Event (Nebenveranstaltung während der EPT) und hat sich bis zum Final Table gepokert. Mit knapp 180.000 Chips hatte er zu Beginn des 2. Spieltages doppelt so viele Chips wie der Spieler auf dem 2. Platz. Mit seinem guten Spiel gelang es dem PokerStars Testimonial sogar die renommierte WSOP-Gewinnerin Annette Obrestad aus dem Turnier zu werfen.

Bei diesem Turnier (500 EURO buy in, No Limit Hold’em – 1 Rebuy or Add) traten insgesamt 338 Spieler an, 36 haben sich durchsetzen können und den 2. Tag erreicht.

Update: Boris Becker hat sich den siebten Platz bei dem Side Event erpokert und ein starkes Feld von insgesamt 331 Spielern hinter sich gelassen.

Quelle: isa-casinos.de

Direkt zum Beitrag

0

EPT Monte Carlo: Acht Deutsche weiter im Millionenspiel

Der zweite Turniertag des PokerStars EPT Grand Final im Sporting Club des Monte Carlo Bay Hotel & Resort hatte es in sich. 382 Spieler waren gestartet und bereits nach etwas über einer Stunde hatten bereits über 60 ihren Stuhl geräumt. Am Ende überlebten gerade einmal 124 Teilnehmer, so dass Turnierdirektor Thomas Kremser bereits zum Ende von Level zwölf (800/1.600 Ante 200) die letzten sechs Hände des Tages annoncierte.

Das Team PokerStars Pro musste reichlich Federn lassen. Barry Greenstein und Victor Ramdin erwischten zwar einen guten Start, doch das reichte nicht um den dritten Tag zu erreichen. Auch für Humberto Brenes, Noah Boeken, Lee Nelson und Chad Brown war Tag 2 der letzte. Brown gab seine restlichen Chips ausgerechnet an Teamkollege Joe Hachem ab. Kurz vor Ultimo erwischte es leider auch noch Vanessa Rousso.

Somit werden am Dienstag nur noch Raymond Rahme (104.200 Chips), Luca Pagano (229.000/Foto oben links) und Joe Hachem (255.300) an die Tische zurückkehren. Diese drei können sich allerdings berechtigte Hoffnungen auf eine Top-Platzierung machen.

Aus deutscher Sicht verlief der Tag äußerst spannend. Jan Heitmann machte eine Berg- und Talfahrt durch, denn nachdem er zunächst auf über 80.000 Chips hoch schoss lief vier Stunden lang überhaupt nichts zusammen. Die Chips schmolzen auf 30.000 und Jan geriet mächtig unter Druck. Im Letzten Level schaffte er aber die Wende. 63.400 Chips bedeuten zwar deutlich weniger als der Durchschnitt von 101.800, aber die Blinds beginnen an Tag 3 bei 1.000/2.000 mit einer Ante von 200, sodass zunächst noch ein wenig Spielraum vorhanden ist.

Benjamin Kang dagegen lief richtig heiß. Der Berliner hatte gerade einmal 12.600 Chips zu Beginn und machte daraus zeitweise über 200.000. Am Ende folgte ein mittlerer Rückschlag, als er mit Pockettens 43.000 Chips abgab, doch die Ausgangsposition für den weiteren Turnierverlauf ist mit 179.900 in Chips weiterhin glänzend.

Mit Thomas Boekhoff (186.400), Sebastian Zink (31.200), Haward Speer (87.100), Christoph Niesert (59.000), Alex Jalali (32.000) und auch Intelli-Qualifikant Stefan Geim (29.300/Foto links) werden weitere deutsche Pokerspieler zunächst einmal darum kämpfen am Mittwoch die 80 bezahlten Plätze zu erreichen.

Stefan Geim hatte einen schweren Stand und dem Ausscheiden bei noch 14.000 Chips schon bedrohlich nahe. Aber der Freeroller aus Lüdenscheid blieb hartnäckig und klebte auch am Tisch von Sorel Mizzi, Antonio Esfandiari, Henrik Gwinner und Barry Greenstein behaarlich auf seinem Stuhl. Das Buch von Barry Greenstein wäre sicherlich ein schönes Souvenir gewesen, doch die Eliminierung vom PokerStars Pro und damit das Buch “Ace on the River” übernahm Gwinner. Am Ende standen 29.000 Chips zu Buche. “An dem Tisch war ich leider fast komplett carddead. Einmal konnte ich mit Pockettens einen mittleren Pott nach Raise von Esfandiari und Re-raise Sorel Mizzi mitnehmen. Ein paar Blinds noch und das war’s auch”, resümierte Stefan.

Ganz vorn mischen zwei Norweger mit. Chipleader ist Oyvind Riisem (441.400) vor Johnny Lodden (380.300). Ebenfalls ganz stark spielte einmal mehr der Niederländer Marcel Luske (128.700). Weitere bekannte Namen die am Dienstag zurückkommen sind Freddy Deeb (153.500), Sorel Mizzi (203.200) und Isaac Baron (137.800).

Quelle: http://www.isa-casinos.de

Direkt zum Beitrag

0